Veränderbares von Unveränderbarem unterscheiden

Manche Situationen sind schwer auszuhalten – beruflich wie privat. Gerade wenn wir uns überfordert oder machtlos fühlen, entsteht schnell der Impuls, unbedingt etwas tun zu müssen. Doch nicht jeder Aktionismus führt zu einer Lösung. Manchmal kostet er vor allem Kraft, verstärkt Frustration oder verschärft die Situation sogar.

In diesem Angebot geht es darum, schwierige Situationen zunächst zu sortieren und den eigenen Einfluss realistisch einzuschätzen: Was kann ich tatsächlich verändern? Welche konkreten Schritte kann ich gehen, welche Unterstützung kann ich nutzen und welche Möglichkeiten habe ich vielleicht noch nicht ausgeschöpft? Und wo endet mein eigener Einfluss, weil andere handeln müssen, Entwicklungen Zeit brauchen oder sich bestimmte Umstände schlicht nicht verändern lassen?

Ziel ist es, die eigene Energie dort einzusetzen, wo sie etwas bewirken kann und gleichzeitig einen Umgang mit dem zu entwickeln, was sich nicht unmittelbar lösen lässt. So kann es gelingen, Erwartungen anzupassen, auch in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben und eine Haltung zu entwickeln, die Sicherheit gibt:

„Es ist, wie es ist. Ich muss es nicht gut finden, aber ich kann lernen, damit umzugehen.“