Fachkräfte in der Familienhilfe begegnen immer wieder Menschen, die Unterstützung nicht wünschen, ihr skeptisch gegenüberstehen oder sich ihr deutlich entziehen. Gerade dort, wo Hilfe von außen angeregt oder eingefordert wird, kann der Aufbau einer tragfähigen Arbeitsbeziehung besonders herausfordernd sein.
In diesem Angebot beschäftigen wir uns damit, wie sich Widerstand und Abwehr zeigen können, welche Funktion sie für Familien haben und wie Fachkräfte damit professionell umgehen können. Dabei richten wir den Blick auch auf die eigene Haltung, auf Beziehungsgestaltung und auf die Frage, was Zugang ermöglicht, ohne Widerstand vorschnell brechen zu wollen.
Ziel ist es, Abwehr besser zu verstehen, die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern und Bedingungen zu schaffen, unter denen Zusammenarbeit und Veränderung möglich werden können. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus der Familienhilfe sowie angrenzenden psychosozialen, pädagogischen und beratenden Arbeitsfeldern.
